Das Verkehrsrecht: Falls es mal kracht

Fast jeder von uns ist tagtäglich im Straßenverkehr unterwegs. Gerade Vielfahrer, die jeden Tag hunderte Kilometer zurücklegen laufen statistisch betrachtet eher in Gefahr, desöfteren mal in einen Unfall verwickelt zu sein – Egal ob Verursacher, Opfer oder Zeuge. Hierbei ist es wichtig sowohl privat, als auch beruflich ausreichend abgesichert zu sein, im Normalfall mit einer (Verkehrs-)Haftpflichtversicherung.

Ein Warndreieck auf einer AutobahnUm anwaltliche Hilfe gebrauchen zu können, muss nicht mal ein richtiger Streitfall vorliegen. Es reicht zum Beispiel, dass sie Geschädigter in einem Verkehrsunfall sind und einen fairen Betrag an Schmerzensgeld einklagen wollen, beispielsweise auch um Sachschäden auszugleichen, für die die Versicherung nicht aufkommen möchte. In solchen Fällen kommt meistens die gegenerische Haftpflichtversicherung für den Betrag auf und der Braten ist gegessen. Auch hier sollten Sie über einen Anwalt gehen, da dieser gleich zu Beginn eine realistische Geldmenge einklagen kann oder ggf. auch Widerspruch einlegen kann, wenn der Betrag von der Versicherung viel zu klein angesetzt wurde.

Anwaltliche Unterstützung als Unfallverursacher

Falls Sie der Verursacher eines Unfalls waren, kann sie Ihr Anwalt vor möglicherweise viel zu hohen Strafen oder Schmerzensgeldforderungen bewahren. Hierbei dient die Verteidigung nicht dem Zwecke, die Sachlage zu ihren Gunsten zu verfälschen, sondern eine faire Lösung für alle beteiligten, somit auch für den Unfallverursacher zu finden.

Gerade bei Personenschäden befindet man sich ganz schnell in einem Prozess aufgrund von beispielsweise fahrlässiger Körperverletzung oder im Ernstfall sogar fahrlässige Tötung. Rs wird absolut davon abgeraten, zu versuchen sich selbst zu verteidigen, alldieweil nur ein Anwalt Akteneinsicht beantragen vermag.

Blitzer und anderweitige Bußgeldbescheide

festinstallierte RadarfalleFast jeder wurde schon einmal geblitzt, die meisten aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Gerade, wenn es um einen Eintrag im Flensburger Punkteregister geht, lohnt sich mit einer guten Haftpflicht schon der Einspruch. Erst recht bei mobilen Blitzern, ist man oftmals schnell wieder aus der Sache raus, weil die Blitzer korrekt geeicht sein müssen, den richtigen Abstand und Winkel aufweisen müssen. Gerade bei kaum geschultem Personal, beispielsweise Ordnungsamt passieren hier schnell Fehler, die das Blitzerfoto sofort entwerten.

Fazit zum Verkehrsrecht

Es ist nicht einfach, das Verkehrsrecht in einfach Worte und erst recht in einen kurzen Artikel zu fassen. Deswegen ist es vonnöten, einen darauf spezialisierten Anwalt zur Seite zu haben. Eine reine Verkehrsrechtsschutz gibt es bereits ab ca 50-60€ im Jahr und bewahrt Sie vor den im Ernstfall hohen Anwaltskosten und ist absolut empfehlenswert, sowohl im beruflichen, als auch privaten Straßenverkehr.